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Das Training |
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Zu den Grundlagen des Karate
gehören: Atmung, Körperhaltung und Stellung, Bewegung und Balance, Entspannung
und Anspannung (Kime), sowie das präzise Training der grundlegenden Schlag-,
Stoß- und Tritttechniken und Technikkombinationen. Jede Teilnehmerin und
jeder Teilnehmer erlernt die Übungsmethodik jeder Technik, unterrichtet sich
zunehmend selbst, wird dadurch unabhängig von einem „äußeren“ Lehrer und
übernimmt selbst die Verantwortung für den eigenen Fortschritt.
Das Hauptproblem in einer
Selbstverteidigungs-Situation besteht darin, den immensen Adrenalinausstoß
mit den damit verbundenen extremen Gefühlen zu bewältigen, ohne in Panik,
Angststarre oder blinde Wut zu verfallen. Dieser Stress kann im Training
natürlich nicht nachgestellt werden. Trotzdem helfen kleine Rollenspiele und
das Partnertraining mit Schutzausrüstung (für Fortgeschrittene auf Wunsch
auch als sportliches Leicht- oder
Vollkontakttraining) sich etwas an diesen Konfrontationsstress zu gewöhnen
(Desensibilisierung). |
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Das Duell mit weichen Übungstantos
(Messern) gibt bereits Anfängern die Möglichkeit, sich einer „Kampfsituation“
zu stellen. Die technischen Voraussetzungen sind gering. Geübt werden dabei
realistischer Abstand, Timing, Mut zum „Reingehen“ und als sinnvolles
Nebenprodukt praktikable Reflexe für die Messerabwehr. Der Tantokampf ist
nicht in erster Linie als realistischer Messerkampf gedacht.
Schlag- und Tritttechniken bleiben
reines Ballett, solange sie nicht bei Kontakt auch ausreichend Wirkung
zeigen. Für Anfänger wie für Fortgeschrittene ist das Training am Polster und
am Sandsack unverzichtbar. Am Polster und am Sandsack lernt man die richtige
Distanz, die stabile eigene Körperstruktur und den optimalen Einsatz des
eigenen Körpergewichts, um maximale Wirkung zu erzielen. |