Das Training

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Grundlagen Training >

Zu den Grundlagen des Karate gehören: Atmung, Körperhaltung und Stellung, Bewegung und Balance, Entspannung und Anspannung (Kime), sowie das präzise Training der grundlegenden Schlag-, Stoß- und Tritttechniken und Technikkombinationen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erlernt die Übungsmethodik jeder Technik, unterrichtet sich zunehmend selbst, wird dadurch unabhängig von einem „äußeren“ Lehrer und übernimmt selbst die Verantwortung für den eigenen Fortschritt.

 

 

 

< Selbstverteidigung In einem Selbstverteidigungskampf gibt es nichts zu „gewinnen“. Die oberste Priorität ist die Prävention - vermeiden, frühzeitig Grenzen setzen und nur im Notfall kämpfen. Das Training orientiert sich am zu erwartenden verbalen und körperlichen Angriffsverhalten eines Täters.  Wir ermutigen vor allem auch unsere Teilnehmerinnen, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Dies hilft vor allem im Bereich der Prävention, da das schlechte Gefühl „im Bauch“ ein wichtiges Warnsignal ist, auf das man hören sollte, um kritische Situationen zu vermeiden. Letztlich ist nur ein Kampf, der nicht geführt werden muss, ein gewonnener Kampf.

 

 

Rollenspiele >

Das Hauptproblem in einer Selbstverteidigungs-Situation besteht darin, den immensen Adrenalinausstoß mit den damit verbundenen extremen Gefühlen zu bewältigen, ohne in Panik, Angststarre oder blinde Wut zu verfallen. Dieser Stress kann im Training natürlich nicht nachgestellt werden. Trotzdem helfen kleine Rollenspiele und das Partnertraining mit Schutzausrüstung (für Fortgeschrittene auf Wunsch auch als sportliches  Leicht- oder Vollkontakttraining) sich etwas an diesen Konfrontationsstress zu gewöhnen (Desensibilisierung).

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< Tantokampf

Das Duell mit weichen Übungstantos (Messern) gibt bereits Anfängern die Möglichkeit, sich einer „Kampfsituation“ zu stellen. Die technischen Voraussetzungen sind gering. Geübt werden dabei realistischer Abstand, Timing, Mut zum „Reingehen“ und als sinnvolles Nebenprodukt praktikable Reflexe für die Messerabwehr. Der Tantokampf ist nicht in erster Linie als realistischer Messerkampf gedacht.

 

 

 

 

 

Polstertraining und Sandsack-Training >

Schlag- und Tritttechniken bleiben reines Ballett, solange sie nicht bei Kontakt auch ausreichend Wirkung zeigen. Für Anfänger wie für Fortgeschrittene ist das Training am Polster und am Sandsack unverzichtbar. Am Polster und am Sandsack lernt man die richtige Distanz, die stabile eigene Körperstruktur und den optimalen Einsatz des eigenen Körpergewichts, um maximale Wirkung zu erzielen.