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Karate Karate
entstammt Kampfkunstkonzepten, die unter chinesischem Einfluss auf Okinawa
entwickelt wurden und über Japan auch nach Europa gelangten. Obwohl wir
keiner der vielen Stilarten und häufig miteinander konkurrierenden
Organisationen angehören, sind wir dieser Tradition verpflichtet. Wir beschränken uns allerdings auf
die Karate-Techniken mit der größten Praxisnähe und ergänzen sie mit für die
Selbstverteidigung sinnvollen Techniken anderer Kampfkünste. Do Bezeichnet
einen philosophischen Weg der Selbstentdeckung und Selbstentwicklung, der
über das Trainieren einer Technik hinausgeht. Dazu gehört das Üben einer
aufrechten körperlichen und geistigen Haltung, der verantwortungsvolle Umgang
mit Trainingspartnern, der Versuch, Konfliktsituationen konstruktiv und
gewaltfrei zu lösen, die geduldige und reflektierte Arbeit am eigenen Selbst.
Meditation kann ein Teil dieses Weges sein. Die Übungspartnerin und der
Übungspartner sind im Karate-Do nicht Konkurrenten auf der Jagd nach
Gürtelgraduierungen und Trophäen, sondern Helfer und Weg-Gefährten. Selbstverteidigung Beginnt mit Methoden der Vermeidung, der Deeskalation und der verbalen Selbstbehauptung. Lässt sich ein gewaltsamer Konflikt nicht umgehen, sind vor allem relativ einfache, direkte und aggressive Techniken angebracht. Sobald diese grundlegend beherrscht werden, üben wir sie am Partner und am Schlagpolster. Für fortgeschrittene Schüler ist auch freier Kontaktkampf möglich. Teilnehmerinnen können sich auf die Themen der Frauenselbstverteidigung spezialisieren. Wir legen größten Wert auf Sicherheit durch diszipliniertes Üben und durch sinnvolle Schutzausrüstung. |
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